Woher kommen wir und
wohin soll die Reise gehen?

Die Methode Familienrat ist 2011 in Österreich zunächst in der Forschung in Kooperation mit dem Land NÖ angekommen und etablierte sich danach schrittweise an der FH St. Pölten zur Ausbildung von Koordinator*innen für Familienräte als auch in der Kinder- und Jugendhilfe als partizipative, empowernde und lösungsorientiertes Verfahren im Rahmen der Unterstützung der Erziehung (UdE).  

Aus diesen Entwicklungen heraus formte sich ein Arbeitskreis mit dem Ziel, den Familienrat in Niederösterreich zu stärken, zu verbreiten und eine Schnittstelle zu schaffen, welche die Bedarfe der Adressat*innen, der Koordinator*innen und auch der zuweisenden Fachkräfte aufgreift und entsprechende Angebote schafft. Um diese Ziele zu verwirklichen, haben wir uns für das Modell eines Vereins entschieden. Durch den Anschluss an den gemeinnützigen Verein SozAktiv bot sich die Möglichkeit, eine eigene autonome Sektion für Familienrat und partizipative Verfahren zur Hilfeplanung zu gründen, auf bestehende Strukturen zurückzugreifen und Synergien zu nutzen. 

Ziele

Die „Österreichische Gesellschaft für Familienrat und partizipative Verfahren zur Hilfeplanung“ verfolgt folgende Ziele:

Der Familienrat tritt innerhalb des Vereins SozAktiv als eine Sektion auf und verfolgt folgende Ziele: 

  • Förderung und Weiterverbreitung der Methode Familienrat, sowie anderer partizipativer Verfahren zur Hilfeplanung 
  • Etablierung der Methode Familienrat in weiteren Praxisfeldern: Alte Menschen, Gesundheit, Behindertenhilfe. Unter anderem betrifft dies Pflege und Betreuung,  psychische Erkrankungen, Erwachsenenschutz  
  • Schaffung von Öffentlichkeit – auch bei politisch Handelnden 
  • Förderung von Bewusstsein und Haltung partizipativer Methoden des Helfens  
  • Internationaler und überregionaler Wissensaustausch und Vernetzung 
  • Qualitätssicherung des Verfahrens und der Ausbildung, sowie die Einhaltung und Weiterentwicklung der europäischen Standards des Familienrats anregen und sichern.  
  • Schaffen von Strukturen qualitätssichernder Rahmenbedingungen, um professionelles Handeln innerhalb der partizipativen Methoden zu gewährleisten 
  • (Weiter-) Entwicklung des Familienrats durch regelmäßige Evaluation, Kooperation mit Forschungs- und Bildungsinstitutionen und Implementierung von Modellprojekten 
  • Veranstaltung von Netzwerktreffen, facheinschlägige Vernetzung, Wissensaustausch und Weiterbildung 
  • Bereitstellung finanzieller Ressourcen zur Vereinserhaltung und Umsetzung der Vereinsziele 
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